Der Sturm und die Windmühlen


brandeins_72brandeins präsentiert unter dem Titel „Gute Nachrichten“ in der Märzausgabe eine interessante Sicht auf das Schwerpunktthema Unternehmer. Bereits die lesenswerte Einleitung zum Thema, geschrieben von Wolf Lotter, provoziert zum Nachdenken und Umdenken:
Die einen klagen, die anderen packen’s an. In schwierigen Zeiten lassen sich Unternehmer von Mitläufern hervorragend unterscheiden.“

Ein ‚best of’ des Artikels:

„Die einen sagen: Krise! Das spricht man aus wie Angst. Die anderen fragen: Krise? Das klingt nach Chance.“

„Es ist also viel leichter den Gletscher schmelzen zu sehen, als zu beobachten, wie er wächst.“

„Zwischen Zähneklappern und nach Mutti rufen – Stichwort: Staatszuschüsse abgreifen – bleibt keine Zeit, mal ein wenig darüber nachzudenken, ob denn die Politik des Klotzens die richtige war.“

„Veränderer sind sozial. Ein guter Unternehmer denkt so, wie seine Kunden denken.“

„Dabei zeigt sich die ganze Absurdität dieser Ökonomie: Es geht längst nicht mehr um wirtschaftlichen Erfolg durch Gewinne, es geht nur um die Erhaltung der Größe, der Mengen, der Umsätze. Das ist in der Tat verrückt.“

„Stellen wir den Ton klarer, dann hören wir im Hintergrundrauschen den Klang der Krise. Das Lieblingslied der farbenblinden kennt nur ein Wort: ich. Immer wieder: ich. Mir geht’s nicht gut. Ich.“

„Die einen nennen so etwas Krise, die anderen Neurose. Wer aber Farben sieht, der sieht den Kunden – den eigentlichen Wind auf den Mühlen der Unternehmer, die ihre Augen offen haben. Der Kunde hört nicht auf, etwas zu wollen. Das ist der Wind in den Segeln neuer Geschäfte und Ideen. Wer das nicht sieht ist farbenblind.“

Es lohnt sich, die Ausgabe zu lesen und sich mit den Standpunkten in Lotters Artikel näher zu befassen. Wer farbenblind ist, sollte es allerdings gar nicht erst versuchen. Viel Spaß beim lesen!

Der Leitartikel als PDF download
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