Was ist eigentlich eine „Markenstrategie“


Wenn über Marken diskutiert wird, dann dreht es sich auch immer wieder um den Begriff der Markenstrategie. Aber was ist eigentlich eine Markenstrategie wirklich? Wie verhält sich die Markenstrategie in der derzeitigen Dynamik der Märkte und welchen Einfluss hat sie auf Produkte, Dienstleistungen, Kunden und das Unternehmen selbst?

Eine Markenstrategie beschreibt den Weg, wie über die Marke neue Kunden gewonnen werden bzw. bestehende Kundenpotentiale optimiert werden können. Im Detail beschreibt die Markenstrategie die kreativen, sozialen und moralischen Ansätze und Wege, Kunden zu entwickeln, welche den Unternehmenswert steigern.

Das Entwickeln eines Kunden erfordert strategisches Vorgehen. Diese Entwicklung ist der wichtigste Bestandteil einer Markenstrategie und macht deren große Wichtigkeit deutlich. Die Markenstrategie bringt vom ersten Kontakt an Unternehmen und Kunden in einen gemeinsamen Kontext. Die Markenstrategie beschreibt diesen gemeinsamen Weg bzw. die Entwicklung beider Seiten.

Was gehört zu einer Markenstrategie?

Um effektiv zu sein, muss eine Markenstrategie aus folgenden Bestandteilen bestehen:

Wertschöpfung

Die Markenstrategie muss zur Wertschöpfung beitragen und neue Elemente der Wertschöpfungskette entwickeln. Sie muss den Kunden außerhalb der tagtäglichen Beziehung und außerhalb des Zugriffs und Einflusses von Wettbewerbern erreichen.

Innovation

Die Markestrategie trägt zu einer kontinuierlichen Erneuerung bei. Sie schafft eine neue Umgebung für Kunden und entfacht eine Vision, was Kunden in Zukunft für das Unternehmen bedeuten können.

Plattform

Die Markenstrategie muss eine Plattform darstellen. Über diese Markenplattform entstehen neue Möglichkeiten für bestehende Kunden und gleichzeitig werden neue Kundenpotentiale über sie generiert.

Co-Creation

Die Markenstrategie ist eine gemeinsame Initiative, welche Kunden von der aktuellen Marktsituation, Illusionen oder auch Ängsten befreit, denn diese halten Kundenbedürfnisse zurück. Kundenenergie vergrößert die Energie der Marke.

Kulturentwicklung

Die Markenstrategie muss eine offene Kultur erzeugen. Daraus soll sich eine neue Wachstumskultur entwickeln, in dem die Initiative übernommen wird und neue Erkenntnisse vermittelt werden, welche den Kunden auf ein neues Niveau befördern. Daraus resultiert für das Unternehmen ein neuer profitabler Markt.

Die Richtung der Markenstrategie wird von der Mission bestimmt. Sie beinhaltet auch eine Vision, welche aus der Fähigkeit resultiert, die Zukunft mit den Augen der Kunden zu sehen.

Viele Marken haben keine Strategien

Es gibt eine große Anzahl von Marken in der Welt, allerdings folgen bei weitem nicht alle einer klaren Strategie. Viele Marken, die als intensive Identitäten geprägt werden und von Werbekampagnen flankiert werden, sind zu stilisierten Verkäufern avanciert. Solche Marken sind synthetische Kreaturen von Marketing und Vertrieb. Sie sind Teil eines Pakets. Nur leider sind Überzeugung und Überzeugungskraft noch keine Strategie.

Unternehmen können auch negativen Markenstrategien folgen

Einige Unternehmen folgen einer Markenstrategie, deren Ziel es ist, Kunden zu limitieren oder zu besitzen, anstatt Kunden zu gestalten und sie zu pro-aktiven Partnern werden zu lassen. Dies sind negative Markenstrategien. In den meisten Fällen folgen diese einer Illusion und es wird versucht, mit mittelalterlichen Methoden auf Kunden zuzugehen. Die Strategie für die Marke folgt den Punkten einer Tagesordnung, welche die Kunden schwach halten soll, da das Unternehmen selbst keine Strategie für den Umgang mit pro-aktiven Kunden hat. In diesen Unternehmen gilt diese leider auch für die Mitarbeiter.


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